Dürfen Katzen Lebkuchen essen?

Katze Lebkuchen

Lebkuchen ist ein beliebter Weihnachtskuchen, der sich aus Honig, Gewürzen und weiteren verschiedene Zutaten zusammensetzt. Es ist daher nicht ungewöhnlich, dass Menschen ihre Haustiere an den Festtagsleckereien teilhaben lassen. Es stellt sich daher die Frage, wie sicher es ist, Katzen Lebkuchen zu geben?

Es ist jedenfalls nicht ratsam, Katzen Lebkuchen zu geben, da sie normalerweise keine Lebensmittel für Menschen aufnehmen sollten. Sie haben andere Ernährungsbedürfnisse als Menschen und können möglicherweise Probleme bekommen, wenn sie nicht ausgewogene Nahrung erhalten. Lebkuchen enthalten oft Gewürze wie Zimt, Nelken und Anis, die für Katzen möglicherweise schädlich sein können. Es ist ratsam, wenn Katzen nur Katzenfutter essen, das speziell für sie bestimmt wurde, um ihre Ernährungsbedürfnisse zu erfüllen.

Lebkuchen Inhaltsstoffe – welche Auswirkungen auf Katzen?

Es gibt einige Inhaltsstoffe in Lebkuchen, die für Katzen gefährlich sein können. Zimt und Nelken können bei Katzen zu Magen-Darm-Problemen führen und in hohen Dosen sogar zu Atembeschwerden und Herzrhythmusstörungen führen. In kleinen Mengen soll Zimt nicht schädlich sein, kann aber wie erwähnt bei erhöhter Dosis zu Durchfall, Erbrechen und Entzündungen im Maulbereich führen. Selbst kleine Mengen Schokolade, die im Lebkuchen enthalten sind, können für Katzen giftig sein, da sie den Stoff Theobromin enthalten, der für Katzen schädlich ist. Es ist daher wichtig, Lebkuchen und andere Süßigkeiten, die diese Zutaten enthalten, für Katzen unzugänglich aufzubewahren. Des Weiteren ist Muskatnuss in Lebkuchen enthalten und kann bei Katzen das Verdauungssystem stören. Katzen bekommen so Magenprobleme und zeigen einen verstopften Magen auf. Außerdem kann es zu Krampfanfällen und Halluzinationen kommen. Außerdem ist der Zucker im Lebkuchen nicht empfehlenswert für Katzen, da sie die den Zucker nicht so schnell wie der menschliche Körper abbauen können. Das wiederum erhöht den Blutzuckerspiegel bei den Katzen und führt zu Diabetes oder Magenverstimmungen.

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Es gibt aber noch andere Risiken, die mit dem Füttern von Lebkuchen an Katzen verbunden sind. Zum Beispiel kann das Füttern von Lebkuchen dazu führen, dass die Katze an Gewicht zunimmt, was wiederum Gewichtsprobleme zur Konsequenz hätte. Übergewicht bei Katzen kann ebenfalls zu gesundheitlichen Problemen wie Diabetes, Arthritis und sogar zu einer verkürzten Lebenserwartung führen. Wenn Sie befürchten, dass Ihre Katze Lebkuchen oder andere Süßigkeiten gegessen hat, sollten Sie sofort einen Tierarzt aufsuchen. Man sollte vor allen Dingen auf die oben genannten Symptome achten, um dem Tierarzt berichten zu können. Bei nicht allzu großen Mengen kommen die Katzen glimpflich davon.

Meine Katze hat Lebkuchen gefressen – was tun?

Wenn ihre Katze nun doch ein Stück Lebkuchen verzehrt hat heißt es erstmal Ruhe bewahren und die Situation beobachten, Verhält sich ihre Katze komisch oder bekommt Anfälle, sollten sie sofort zu einem Tierarzt fahren oder ihn direkt konsultieren.

Es ist ratsam, Katzen keinen Lebkuchen zu verfüttern. Stattdessen sollten sie nur speziell angefertigtes Katzenfutter bekommen, um ihre Ernährungsbedürfnisse zu erfüllen und gesund zu bleiben. Wenn sie Ihrer Katze eine besondere Belohnung geben möchten, dann gibt es viele gesunde Optionen, die speziell für Katzen bestimmt sind, wie zum Beispiel Trockenfutter oder Katzenleckerlis. Wenn immer noch Unsicherheit besteht, dann sollte ein Tierarzt oder Tierernährungsberater aufgesucht werden. Er hilft weiter und kann bei Bedarf sogar Ersatzprodukte empfehlen.

Redaktion
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Wer schreibt hier? Ich bin Christian, 33 Jahre alt und komme aus Hannover. Meine Leidenschaft zur Tierwelt habe ich im frühen Alter erlangt. Zusammen mit Hunden, Katzen, Vögeln und Kaninchen als Haustieren, habe ich jahrelange praktische Erfahrung erlernen dürfen. Viel Spaß beim Stöbern! Viele Grüße, Christian

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