Was ist besser – Trockenfutter oder Nassfutter für Hunde!

Hund guckt treu in die Kamera

Dein Hund begleitet dich durch dick und dünn. Damit dein treuer Begleiter sich lange an einer guten Gesundheit erfreut, ist es von Bedeutung, deinem Haustier nur das beste Futter zu präsentieren. Schließlich versorgt der Hund sich über seine Nahrung mit allen wichtigen Makro- und Mikronährstoffen. Dabei ist er auf die Hilfe seines Hundehalters angewiesen.

Viele Hundehalter schwören in diesem Kontext auf Nassfutter, während andere ihrem Hund am liebsten das praktische Trockenfutter servieren. Doch von welchem Futter profitiert dein Vierbeiner? Dieser Artikel liefert Antworten!

Nass- und Trockenfutter: die Unterschiede

Als Hundehalter wirst du ständig darauf hingewiesen, deinen Hund doch möglichst artgerecht zu ernähren? Dein flauschiger Weggefährte sollte tatsächlich nur solche Nahrungsmittel konsumieren, die seiner ursprünglichen Ernährungsweise entsprechen. Dabei sollte jede Mahlzeit eine natürliche Proteinquelle, Gemüse und Obst, Öle und Kräuter enthalten.

Viele Hundebesitzer stellt die Entscheidung zwischen Nass- und Trockenfutter jedoch vor Herausforderungen. Schließlich möchtest auch du deinem Schatz nur die besten Lebensmittel verfüttern und seinen Gesundheitszustand positiv beeinflussen.

Doch worin unterscheiden sich Nass- und Trockenfutter? Zunächst gilt: Nassfutter wie artgerechtes Anifit Hundefutter fallen geruchsintensiver aus als Trockenfuttervarianten. Gleichzeitig hält das Nassfutter nicht so lange und muss zeitig verbraucht werden. Im Idealfall bewahrst du das Futter in einem verschließbaren Plastikbeutel auf.

Da Nassfutter einen Feuchtigkeitsanteil von 60 bis 84 Prozent aufweist, ist es nicht notwendig, beim Füttern Wasser bereitzustellen. Verwendest du hingegen Trockenfutter, solltest du stets einen mit Wasser befüllten Napf anbieten.

Weiterhin spielt die Rasse deines Hundes eine zentrale Rolle bei der Entscheidung, welches Futter du verwendest. Kleine Rassen wie Malteser können das Nassfutter aufgrund der Anatomie ihres Gebisses in der Regel besser kauen als Trockenfutter. Gleiches gilt für alte Hunde oder Hunde mit Zahnproblemen.

Um Magenreizungen zu verhindern, sollte das Nassfutter nicht direkt aus dem Kühlschrank verfüttert werden. Stattdessen wärmst du die Mahlzeit auf Zimmertemperatur auf, indem du das Futter für einige Minuten außerhalb des Kühlschranks aufbewahrst.

Hast du dich für ein neues Nassfutter entschieden und möchtest du den Rest des Trockenfutters aufbrauchen, solltest du Nass- und Trockenfutter nicht mischen, sondern einzeln verfüttern. Der Grund: Nassfutter wird schneller verwertet. Bietest du deinem Hund einen Mix aus Trocken- und Nassfutter an, kann dieser Verdauungsbeschwerden entwickeln.

Dabei solltest du nach Möglichkeit zu Bio-Nassfutter in Lebensmittelqualität greifen. Dieses enthält Nebenerzeugnisse, die hohe Qualitätsstandards erfüllen. So stellst du sicher, dass dein Hund hochwertige Kohlenhydrate, Proteine und Fette aufnimmt.

Krallen, Federn oder Euter sollten nicht enthalten sein. Diese dienen als preiswerte Füllstoffe und können vom Hund nicht vollständig verwertet werden. Weiterhin sollte das Futter möglichst schonend gewonnen werden, sodass die Nährstoffe enthalten bleiben. Einige Hersteller setzen dabei auf Wasserdampf, der die Keimbelastung reduziert und die enthaltenen Nährstoffe schützt.

Ein Tipp: Verweigert dein Hund das neue Futter zunächst, kannst du dieses aus seiner Sicht entfernen und wenige Stunden später erneut anbieten. So lassen sich selbst echte Feinschmecker umstimmen.

Was ist besser für die Verdauung: Nass- oder Trockenfutter?

Als Faustregel gilt: Hunde verdauen Nassfutter besser als Trockenfutter. Außerdem eignet sich das Nassfutter für übergewichtige Hunde, die überflüssige Pfunde verlieren sollen. Denn im Vergleich zum Trockenfutter dehnt das Nassfutter aufgrund seines Volumens den Magen und unterstützt den Sättigungseffekt. Gleichzeitig fütterst du größere Mengen an Nassfutter, um deinen Hund mit allen notwendigen Nährstoffen zu versorgen.

Was gehört nicht ins gesunde Hundefutter?

Preiswertes Hundefutter kann hohe Getreidemengen, Zucker, Aromastoffe und Konservierungsmittel enthalten. Der Hundemagen ist allerdings nicht auf den Verzehr großer Getreidemengen ausgelegt, sodass dein Hund mit Verdauungsbeschwerden reagieren oder eine Allergie entwickeln kann.

Eine Allergie erkennst du beispielsweise am Fellverlust und Juckreiz. Obendrein besteht die Gefahr, dass dein Hund an Übergewicht erkrankt, was wiederum Folgeerkrankungen begünstigen kann.

Aus diesem Grund ist es ratsam, nicht ausschließlich auf den Preis des Futters zu achten. Bio-Nassfutter geht zwar mit einem höheren finanziellen Aufwand einher als minderwertiges Nassfutter oder Trockenfutter. Doch dein Hund profitiert langfristig von einer gesundheitsförderlichen Ernährungsweise.

Das Fazit – Bio-Nassfutter für Hunde

Du bist, was du isst. Dieses Sprichwort trifft auch auf den Hund zu. Denn über seine Nahrung nimmt der Vierbeiner essenzielle Makro- und Mikronährstoffe auf. Durch die Verwendung eines schonend gewonnenen Produktes in Bio-Qualität kannst du somit den Gesundheitszustand deines Hundes beeinflussen und das Wohlbefinden erhöhen. Auf Futter mit einem hohen Getreideanteil solltest du verzichten. Stattdessen sollte das Hundefutter viele Proteine, Kohlenhydrate und Fette enthalten.

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